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Samstag, 21. Oktober 2017

Chronik Bad Arolsen

Von der Gründung bis zur Reformation
Die Ursprünge der Stadt reichen zurück bis in das Jahr 1131, als Gepa von Itter und ihre drei Töchter Lutrud, Mechthild und Bertha das Augustiner-Chorfrauenstift Aroldessen gründeten. Dieses Kloster war auch die Wiege des Hofbrauhauses, in dem noch heute Bier gebraut wird.
Der Sohn Lutruds, Graf Volkwin II. von Schwalenberg, Begründer des Grafengeschlechts von Waldeck, übernahm im Jahre 1155 die Vogtei des Klosters. Die Einrichtung verblieb danach weitere 338 Jahre im Besitz des Grafenhauses, bis Graf Otto IV. von Waldeck das Stift an die Antonitermönche von Grünberg (Hessen) abgab, was zum schnellen Aufschwung des Klosters führte.
Im Zuge der Reformation wurde das Kloster nach fast 500 Jahren Existenz im Jahre 1526 geschlossen und unter maßgeblicher Leitung des Grafen Philipp  III. zur Residenz der Waldecker Grafen umgestaltet. Die Anlage erhielt einen Flügelanbau im Renaissance-Stil. Der Braubetrieb des Klosters wurde als gräfliche Brauerei übernommen und weiterbetrieben.
Quelle: (Mehr) http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Arolsen